13.06.2018 / Abstimmungen / / ,

Mitteilung CVP Thurgau zu den Abstimmungen vom 10. Juni 2018

Mitteilung CVP Thurgau zu den Abstimmungen vom 10. Juni 2018

Die CVP Thurgau ist erfreut über die klare Ablehnung der Vollgeld-Initiative und über die Annahme des Geldspielgesetzes.

 

Ein Nein zum Hochrisiko-Experiment

Die Stimmbevölkerung hat klar nein gesagt zum Experiment Vollgeld. Sie sagt damit Nein zur Idee, neues Geld der Nationalbank ohne Gegenwert in Umlauf zu bringen. Die Nationalbank soll nicht zum Spielball der Politik werden, sondern unabhängig bleiben.Weiterhin soll es den Geschäftsbanken möglich sein, verantwortungsvoll und innerhalb klarer Regeln Geld zu schaffen, die Privathaushalte und KMU mit bezahlbaren Krediten zu versorgen und somit Investitionen zu ermöglichen.

 

Ein Ja zur freiwilligen Schweiz

Die Gewinnerin des Ja zum Geldspielgesetz ist die freiwillige Schweiz – die Vereine, die Kultur, die Sportorganisationen. Sie werden weiterhin durch Gelder aus den Lotteriegewinnen unterstützt und können in der Schweiz das Gemeinwesen und den sozialen Zusammenhalt mit ihrem Angebot stärken. Das Geldspielgesetz setzt den Verfassungsauftrag von 2012 endlich um und vereint sowohl den Spielerschutz, die Bekämpfung der Geldwäscherei und die Zulassung des Online-Geldspiels. Nun können Massnahmen ergriffen werden, damit nicht weiterhin hunderte Millionen Franken in Offshore-Staaten, wie Malta und Gibraltar abfliessen, sondern dieses Geld in der Schweiz bleibt – in der AHV, in Sport und Kultur.

 

Die Abstimmungsergebnisse beider Vorlagen entsprechen den Parolen der Delegierten der CVP Thurgau. Wir danken der Thurgauer Bevölkerung für die Stimmabgabe.

 

CVP Thurgau
Wängi, 11. Juni 2018